Gegen das Vergessen
Am 23. März 2012 wurde in der Aula der Haidachschule das Stück „Anne Frank“ in einer Bühnenadaption als Beitrag des Theaters Pforzheim zum Gedenken an den Zerstörungstag am 23. Februar aufgeführt.
Die Premiere im Theater Pforzheim anlässlich des Gedenktags war restlos ausverkauft.
Inszeniert wurde das Stück von Regisseurin Kerstin Peupelmann und sehr eindringlich dargestellt von Schauspielerin Christine Schaller.
Die Schülerinnen und Schüler der Werkrealschule verfolgten aufmerksam das Geschehen und wurden durch die Darstellung der Akteurin gefesselt.
Anne Frank wird am 12.Juni 1929 als Tochter des jüdischen Kaufmanns Otto Frank und dessen jüdischer Frau Edith in Frankfurt/Main geboren.
Nach der Machtübernahme 1933 durch die Nationalsozialisten emigriert ihr Vater nach Amsterdam. Anne Frank, ihre Mutter und ihre Schwester Margot folgen dem Vater 1934.
Am 6. Juli 1941 versteckte sich die Familie Frank nach dem Beginn der Deportationen, da die Flucht aus den besetzen Niederlanden unmöglich ist.
Die Familie Frank wird mit vier weiteren Menschen im Hinterhaus des väterlichen Unternehmen von den holländischen Angestellten der Firma versteckt und versorgt.
Anne schildert zwischen ihrem 14. und 16. Lebensjahr in ihrem Tagebuch den Alltag im Hinterhaus sowie tagespolitische Ereignisse. Das Zusammenleben von acht Menschen auf engstem Raum und die sich daraus ergebenden Konflikte beschreibt sie ebenso wie ihre eigenen Krisen.
Am 4. August 1944 wird das Versteck verraten. Die dort Verborgenen werden von der Sicherheitspolizei verhaftet und deportiert. Anne Frank kommt mit ihrer Schwester über das Arbeitslager Westerbork in das Vernichtungslager Auschwitz und dann in das KZ Bergen-Belsen.
Im März 1945, einige Wochen vor der Befreiung stirbt Anne Frank an Typhus.
Nur ihr Vater, Otto Frank, überlebt den Krieg und das KZ, er kehrte nach Amsterdam zurück. Das Tagebuch war von Miep Gies, die der Familie Frank in ihrem Versteck geholfen hatte, gefunden und an Otto Frank übergeben worden. Er veröffentlichte die Aufzeichnungen.
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Haidachschule ist Neue Werkrealschule
Schon in der Vergangenheit
wurden
an
der
Haidachschule
zahlreiche
Schülerinnen und Schüler sehr erfolgreich zur Mittleren Reife geführt
und dies soll auch in Zukunft so bleiben.
Ab dem Schuljahr 2010/11 wird an der Haidachschule Pforzheim die Neue Werkrealschule für die Klassen 5 - 8 eingeführt.
Der durchgängige Bildungsgang ermöglicht den Erwerb eines mittleren Bildungsabschlusses.
Die Werkrealschule ist im Gegensatz zur
bisherigen Hauptschule mit freiwilligem 10. Schuljahr und darauf vorbereitendem Zusatzunterricht,
ein auf sechs Schuljahre angelegter
Bildungsgang und ist dem Realschulabschluss gleichwertig.
Um den Neigungen und Interessen der Schülerinnen und Schüler gerecht zu werden, werden in den Klassen 8 und 9 insgesamt 3 zweistündige
Wahlpflichtfächer eingeführt: "Natur und Technik", "Wirtschaft und Informationstechnik" "Gesundheit und Soziales".
Die enge und systematische Kooperation mit den zweijährigen Berufsfachschulen in Klasse 10 WRS ist prägendes Merkmal der Werkrealschule.
Hier wird eine erste berufliche Grundbildung vermittelt und der Übergang in das duale System besser vorbereitet. In Klasse 10 der Werkrealschule
findet der Unterricht sowohl an der Haidachschule wie auch an beruflichen Schulen statt. Je nach den Gegebenheiten stehen dem einzelnen
Schüler alle eingerichteten Profile der zweijährigen Berufsfachschulen zur Verfügung.
Durch die Auflösung der Schulbezirksgrenzen in Pforzheim ist eine Anmeldung in der Haidach-Werkrealschule auch für Schülerinnen und Schüler
aus anderen Schulbezirken möglich.
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